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Immobilienpreise Marburg 2026

In Marburg (Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen) kostet eine Eigentumswohnung im Bestand typischerweise 2.960 €/m², ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche rund 548.000 €. Die durchschnittliche Bestandsmiete (alle laufenden Mietverträge, netto kalt) liegt bei 9,32 €/m² (Stand August 2026). Der Bodenrichtwert für Wohnbauland beträgt rund 355 €/m².

Wohnung je m²
2.960 €/m²
amtliche Vergleichsfaktoren, 2. Quartal 2026
Haus 150 m²
548.000 €
freistehend, Bestand
Bestandsmiete je m²
9,32 €
netto kalt, Bestand, August 2026
Bodenrichtwert
355 €
amtlich, je m² Wohnbauland

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Wohnungspreise in Marburg

Der typische Kaufpreis für eine Eigentumswohnung liegt in Marburg bei 2.960 €/m². Je nach Lage innerhalb der Gemeinde reichen die Werte von etwa 2.650 € bis 3.280 € je m². Damit liegt Marburg 30 % über dem Wert im Landkreis Marburg-Biedenkopf (2.270 €/m²). Im Vergleich zu Hessen insgesamt (2.940 €/m²) liegt der Wert etwa gleichauf mit dem Landesdurchschnitt.

Mieten in Marburg

Im Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen zahlten Mieter in Marburg zum Zensus-Stichtag 15.05.2022 8,51 €/m² netto kalt. Fortgeschrieben mit dem Mietindex des Statistischen Bundesamtes (Nettokaltmiete) entspricht das für August 2026 rund 9,32 €/m². Das ist 40 % über dem Kreiswert von 6,67 €/m². Neuvermietungen liegen meist deutlich höher – bundesweit 2025 im Schnitt rund 43 % über der Bestandsmiete (BBSR).

Grundstückspreise in Marburg

Der Bodenrichtwert für Wohnbauland liegt in Marburg bei rund 355 €/m² (amtlicher Wert des Gutachterausschusses).

Gewerbliches Bauland (Gewerbe- und Industriegebiete) liegt in Marburg bei rund 143 €/m² (Bodenrichtwerte gewerblicher Bauflächen, Gutachterausschuss).

Gewerbemieten in Marburg

Modellhaft geschätzte Nettokaltmieten je m² und Monat für durchschnittliche Lagen und Ausstattung (Spanne ±20 %):

Büro
17,82 €
je m² · Spanne 14,26 – 21,38 €
Laden / Einzelhandel (Nebenlage)
19,71 €
je m² · Spanne 15,77 – 23,65 €
Halle / Lager / Logistik
8,35 €
je m² · Spanne 6,68 – 10,02 €

Modellschätzung aus der Wohnungs-Neuvertragsmiete des Ortes, kalibriert an Durchschnitts-Büromieten großer Städte – kein amtlicher Wert, keine Marktberichtsangabe. 1a-Einzelhandelslagen und Neubau-Büros liegen deutlich darüber; für konkrete Objekte lohnt eine individuelle Einschätzung.

Amtliche Kaufpreisstatistik: Im Landkreis Marburg-Biedenkopf wurden 2025 81 Baugrundstücke (baureifes Land) verkauft, im Durchschnitt für 116 €/m² – ein Plus von 10,8 % gegenüber 2022. Der Durchschnitt umfasst alle Lagen des Kreises; einzelne Grundstücke weichen davon deutlich ab.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Kaufwerte für Bauland (61511-01-03-4), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

Mietpreisbremse in Marburg

Ja – in Marburg gilt die Mietpreisbremse bis 25.11.2026. Bei Wiedervermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (§ 556d BGB). Die Wirksamkeit der Landesverordnung ist derzeit gerichtlich umstritten.

Die zugrunde liegende Landesverordnung läuft am 25.11.2026 aus. Eine Nachfolgeverordnung ist in Vorbereitung, aber noch nicht in Kraft. Wir aktualisieren diese Angabe, sobald die neue Verordnung veröffentlicht ist.

Bei Bestandsmieten gilt die abgesenkte Kappungsgrenze von 15 % in drei Jahren.

Zulässige Miete mit dem Mietpreisbremse-Rechner berechnen

Ortsübliche Vergleichsmiete: Offiziellen Mietspiegel von Marburg öffnen (qualifizierter Mietspiegel 2026).

Immobilienpreise in der Umgebung

OrtEntfernungWohnung €/m²Haus 150 m²Bestandsmiete €/m²
Weimar (Lahn)5 km2.070 €346.000 €7,26
Lahntal8 km2.270 €382.000 €7,12
Ebsdorfergrund9 km2.270 €382.000 €7,14
Cölbe10 km2.270 €382.000 €7,28
Fronhausen11 km2.170 €364.000 €7,07
Amöneburg11 km2.070 €346.000 €5,90
Kirchhain12 km2.270 €382.000 €6,50
Gladenbach12 km1.630 €294.000 €6,54

Weitere Orte im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Stadtallendorf 2.270 €Kirchhain 2.270 €Biedenkopf 1.460 €Gladenbach 1.630 €Dautphetal 1.460 €Wetter (Hessen) 1.540 €Ebsdorfergrund 2.270 €Neustadt (Hessen) 1.630 €Bad Endbach 1.630 €Weimar (Lahn) 2.070 €Lahntal 2.270 €Cölbe 2.270 €Breidenbach 1.460 €Lohra 1.630 €Amöneburg 2.070 €Rauschenberg 1.460 €Fronhausen 2.170 €Steffenberg 1.460 €Münchhausen 1.460 €Angelburg 1.460 €Wohratal 1.630 €

Häufige Fragen

Was kostet eine Eigentumswohnung in Marburg?

Eine Bestandswohnung (Baujahr um 1995, mittlere Ausstattung) kostet in Marburg typischerweise 2.960 €/m². Je nach Lage reicht die Spanne von etwa 2.650 € bis 3.280 € je m². Quelle: amtliche Vergleichsfaktoren, Stand 01/2026.

Was kostet ein Haus in Marburg?

Ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche im Bestand kostet in Marburg typischerweise 548.000 €.

Wie hoch ist die Miete in Marburg?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete aller vermieteten Wohnungen liegt in Marburg bei rund 9,32 €/m² (Stand August 2026: Zensus 2022, fortgeschrieben mit dem Mietindex des Statistischen Bundesamtes). Neuvermietungen liegen meist deutlich höher – bundesweit 2025 im Schnitt rund 43 % über der Bestandsmiete (BBSR).

Gilt in Marburg die Mietpreisbremse?

Ja. In Marburg gilt die Mietpreisbremse bis 25.11.2026. Bei Wiedervermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Wo finde ich den Mietspiegel für Marburg?

Maßgeblich für die ortsübliche Vergleichsmiete ist der Mietspiegel von Marburg (qualifizierter Mietspiegel 2026). Informationen der Stadt: https://www.marburg.de/buergerservice/dienstleistungen/mietspiegel-erhalten-und-durchsehen-900000422-0.html

Was kostet ein Grundstück in Marburg?

Der Bodenrichtwert für Wohnbauland liegt bei rund 355 €/m². Laut amtlicher Kaufpreisstatistik kostete baureifes Land im Landkreis Marburg-Biedenkopf 2025 im Durchschnitt 116 €/m².

So entstehen die Werte

Die Preise gelten für ein Standardobjekt: Bestandsimmobilie, Baujahr um 1995, mittlere Ausstattung; beim Haus ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche. Grundlage sind 1-km-Rasterzellen, gewichtet nach der Zahl der Wohnungen. In Nordrhein-Westfalen nutzen wir die amtlichen Immobilienrichtwerte. Sonst rechnet ein Preismodell von CITA IMMOBILIEN aus der Zensus-Miete und dem Bodenrichtwert. Wo kein frei nutzbarer Bodenrichtwert vorliegt, wird er aus Zensus-Merkmalen geschätzt. Die Kaufpreise sind auf den Stichtag 01.01.2026 kalibriert und mit dem Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes auf das Preisniveau 2. Quartal 2026 fortgeschrieben. Die Mieten stammen aus dem Zensus 2022 und sind mit dem Verbraucherpreisindex für Nettokaltmieten auf August 2026 fortgeschrieben. Gewerbemieten (Büro, Laden, Halle) sind Modellwerte aus der Wohnungs-Neuvertragsmiete des Ortes, kalibriert an veröffentlichten Durchschnitts-Büromieten großer Städte; eine amtliche Statistik dafür gibt es nicht. Die Werte werden automatisch aktualisiert, sobald neue amtliche Daten oder Indexstände erscheinen (Datengrundlage 01.01.2026, Preisniveau 2. Quartal 2026). Sie ersetzen keine Bewertung im Einzelfall: Lage, Zustand und Ausstattung verändern den Wert oft deutlich.

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Benjamin Hemmati, CITA IMMOBILIEN
Ihr Sachverständiger
Benjamin Hemmati
Geschäftsinhaber CITA IMMOBILIEN · Geprüfter Sachverständiger für Immobilienbewertung und Bauschadenbewertung (DGuSV e.V.)