Immobilienpreise Marl 2026
In Marl (Landkreis Diepholz, Niedersachsen) kostet eine Eigentumswohnung im Bestand typischerweise 1.260 €/m², ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche rund 274.000 €. Die durchschnittliche Bestandsmiete (alle laufenden Mietverträge, netto kalt) liegt bei 5,45 €/m² (Stand August 2026). Der Bodenrichtwert für Wohnbauland beträgt rund 18 €/m².
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Wohnungspreise in Marl
Der typische Kaufpreis für eine Eigentumswohnung liegt in Marl bei 1.260 €/m². Je nach Lage innerhalb der Gemeinde reichen die Werte von etwa 1.200 € bis 1.540 € je m². Damit liegt Marl 33 % unter dem Wert im Landkreis Diepholz (1.890 €/m²). Im Vergleich zu Niedersachsen insgesamt (2.010 €/m²) liegt der Wert 37 % unter dem Landesdurchschnitt.
Mieten in Marl
Im Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen zahlten Mieter in Marl zum Zensus-Stichtag 15.05.2022 4,98 €/m² netto kalt. Fortgeschrieben mit dem Mietindex des Statistischen Bundesamtes (Nettokaltmiete) entspricht das für August 2026 rund 5,45 €/m². Das ist 17 % unter dem Kreiswert von 6,58 €/m². Neuvermietungen liegen meist deutlich höher – bundesweit 2025 im Schnitt rund 43 % über der Bestandsmiete (BBSR).
Grundstückspreise in Marl
Der Bodenrichtwert für Wohnbauland liegt in Marl bei rund 18 €/m² (amtlicher Wert des Gutachterausschusses).
Gewerbliches Bauland (Gewerbe- und Industriegebiete) liegt in Marl bei rund 28 €/m² (Bodenrichtwerte gewerblicher Bauflächen, Gutachterausschuss). Büro-, Laden- und Hallenmieten weisen wir nicht aus – dafür gibt es keine frei nutzbare amtliche Statistik.
Amtliche Kaufpreisstatistik: Im Landkreis Diepholz wurden 2025 179 Baugrundstücke (baureifes Land) verkauft, im Durchschnitt für 108 €/m² – ein Minus von 5,8 % gegenüber 2022. Der Durchschnitt umfasst alle Lagen des Kreises; einzelne Grundstücke weichen davon deutlich ab.
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Kaufwerte für Bauland (61511-01-03-4), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
Mietpreisbremse in Marl
Nein – Marl ist derzeit nicht in einer Mietpreisbremse-Verordnung aufgeführt.
Bei Bestandsmieten gilt die allgemeine Kappungsgrenze von 20 % in drei Jahren.
Immobilienpreise in der Umgebung
| Ort | Entfernung | Wohnung €/m² | Haus 150 m² | Bestandsmiete €/m² |
|---|---|---|---|---|
| Hüde | 3 km | 1.620 € | 311.000 € | 6,54 |
| Quernheim | 3 km | 1.570 € | 279.000 € | 5,72 |
| Lemförde | 3 km | 1.620 € | 284.000 € | 6,25 |
| Brockum | 3 km | 1.640 € | 304.000 € | 5,54 |
| Lembruch | 4 km | 1.520 € | 291.000 € | 6,68 |
| Stemshorn | 5 km | 1.650 € | 290.000 € | 6,30 |
| Stemwede | 6 km | 1.310 € | 228.000 € | 5,42 |
| Bohmte | 11 km | 1.780 € | 337.000 € | 5,73 |
Weitere Orte im Landkreis Diepholz
Häufige Fragen
Was kostet eine Eigentumswohnung in Marl?
Eine Bestandswohnung (Baujahr um 1995, mittlere Ausstattung) kostet in Marl typischerweise 1.260 €/m². Je nach Lage reicht die Spanne von etwa 1.200 € bis 1.540 € je m². Quelle: Modell mit amtlichem Bodenrichtwert, Stand 01/2026.
Was kostet ein Haus in Marl?
Ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche im Bestand kostet in Marl typischerweise 274.000 €.
Wie hoch ist die Miete in Marl?
Die durchschnittliche Nettokaltmiete aller vermieteten Wohnungen liegt in Marl bei rund 5,45 €/m² (Stand August 2026: Zensus 2022, fortgeschrieben mit dem Mietindex des Statistischen Bundesamtes). Neuvermietungen liegen meist deutlich höher – bundesweit 2025 im Schnitt rund 43 % über der Bestandsmiete (BBSR).
Gilt in Marl die Mietpreisbremse?
Nein, Marl ist derzeit nicht in einer Mietpreisbremse-Verordnung aufgeführt (Stand 11.10.2026).
Was kostet ein Grundstück in Marl?
Der Bodenrichtwert für Wohnbauland liegt bei rund 18 €/m². Laut amtlicher Kaufpreisstatistik kostete baureifes Land im Landkreis Diepholz 2025 im Durchschnitt 108 €/m².
So entstehen die Werte
Die Preise gelten für ein Standardobjekt: Bestandsimmobilie, Baujahr um 1995, mittlere Ausstattung; beim Haus ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche. Grundlage sind 1-km-Rasterzellen, gewichtet nach der Zahl der Wohnungen. In Nordrhein-Westfalen nutzen wir die amtlichen Immobilienrichtwerte. Sonst rechnet ein Preismodell von CITA IMMOBILIEN aus der Zensus-Miete und dem Bodenrichtwert. Wo kein frei nutzbarer Bodenrichtwert vorliegt, wird er aus Zensus-Merkmalen geschätzt. Die Kaufpreise sind auf den Stichtag 01.01.2026 kalibriert und mit dem Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes auf das Preisniveau 2. Quartal 2026 fortgeschrieben. Die Mieten stammen aus dem Zensus 2022 und sind mit dem Verbraucherpreisindex für Nettokaltmieten auf August 2026 fortgeschrieben. Die Werte werden automatisch aktualisiert, sobald neue amtliche Daten oder Indexstände erscheinen (Datengrundlage 01.01.2026, Preisniveau 2. Quartal 2026). Sie ersetzen keine Bewertung im Einzelfall: Lage, Zustand und Ausstattung verändern den Wert oft deutlich.
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